Seit nunmehr fünf Spielen wartet die Verbandsligavertretung des VfL Pfullingen auf einen Sieg. Auch beim VfB Neckarrems blieben die Bemühungen der Truppe von Trainer Michael Konietzny am Ende vergebens. Trotz einer Halbzeitführung stand der Aufsteiger mit leeren Händen da.

Dabei ging es gut los für die Gäste. Sie waren auf der Stelle in der Partie und erspielten sich eine Reihe an Einschussmöglichkeiten. So traf Dominik Früh mit einer Direktabnahme die Latte (15.). Nach 20 Minuten folgte ein erfolgreicher Versuch: Nach einem Freistoß von Kevin Haußmann, den Keeper Luis Miguel Rodrigues Loucao nur Abklatschen konnte, reagierte Heiko Schall am Schnellsten und passte den Ball zurück auf Marc Tiryaki-Zeeb, der aus spitzem Winkel zum 0:1 traf. Kurz vor dem Halbzeitpfiff beinahe das zweite Tor: Haußmann fing einen schludrigen Pass eines Neckarremser Abwehrspielers ab, sein zu ungenauer Schuss wurde jedoch zur Ecke geklärt.

Ein anderes Bild nach dem Seitenwechsel. Der VfB zeigte sich nun wesentlich präsenter und kam sofort zum Ausgleich. Nach einer Ecke war Robin Slawig zur Stelle und köpfte ein. „In der zweite Halbzeit spielten wir vorne zu kompliziert. Und haben immer wieder falsche Entscheidungen getroffen“, analysiert Spielleiter Frank König. Und so kam es, wie es kommen musste. Der wiedergenesene Topstürmer war nach einem weiten Flankenball zur Stelle und wuchtete den Ball unhaltbar für VfL-Schlussmann Martin Welsch in die Maschen. Dieser stand kurze Zeit später erneut im Mittelpunkt. Nach einem Foul des Torhüters am heranstürmenden Carmine Pescione zeigte Schiedsrichter Fabian Baiz auf den Punkt. Doch Welsch machte seinen Lapsus wieder gut und parierte den Schuss von Lars Ruckh. Am Ende blieb es beim 2:1 für die Hausherren. König: „Das war eine vermeidbare Niederlage. Schade, dass sich die Jungs nicht selbst belohnen. Aber so schnell kann es in die andere Richtung gehen.“

 

ST10

Marc Tiryaki-Zeebs (re.) Führungstor war am Ende leider zu wenig.