Aus gerechnet am 13. Spieltag kehrt das Glück zum VfL Pfullingen zurück. Gegen den TSV Berg gelang den Schützlingen von Trainer Michael Konietzny ein immens wichtiger 1:0-Heimsieg. Schütze des goldenen Tores war der kurz zuvor eingewechselte Mittelfeldmann Daniel Kühnbach Azevedo.

Für beide Seiten ging es in dieser Partie um viel, viele Situationen waren von entsprechender Nervosität geprägt und Torchancen waren Mangelware. Mit zwei Ausnahmen: Nach einer Viertelstunde zog Sven Packert aus 18 Metern ab, sein platzierter Schuss wurde von einem Abwehrspieler jedoch entscheidend abgefälscht. Ebenso konnte einer Berger Akteur nach einer Ecke den von Yasin Yilmaz mit der Hacke Richtung Tor bugsierte Ball von der Linie schlagen.

Nach dem Seitenwechsel schien es wie in den vergangenen Wochen zu laufen. Die Gäste erhöhten den Druck und schnürten den VfL phasenweise in der eigenen Hälfte ein. Doch zum Glück für die Hausherren waren die Offensivbemühungen viel zu harmlos, um der Defensive um Schlussmann Tim Becker ernsthafte Probleme zu verursachen. Nach und nach befreiten sich die Pfullinger von der Umklammerung und spielten in einer Partie mit bescheidenem Niveau wieder mit. Ein sehenswerter Angriff in der 62. Minute reichte dann zum entscheidenden Tor. Matthias Dünkel konnte sich auf der rechten Seite durchsetzen, sein Pass von der Grundlinie fand in der Mitte den von Konietzny erst zwei Minuten vorher ins Spiel genommene Daniel Kühnbach Azevedo, der ohne viel Mühe zu seinem ersten Saisontor vollstreckte. Die restliche halbe Stunde des Spiels war geprägt von Bemühungen des TSV Berg um den Ausgleichstreffer und gelegentlichen Pfullinger Kontern, doch beide Teams hatten an diesem sonnigen Oktobertag nicht die Frische, um den Spielstand noch zu verändern. So blieb es beim Pfullinger Sieg, nebenbei blieb der VfL sogar erstmals ohne Gegentor in dieser Saison. Yasin Yilmaz, der die Kapitänsbinde trug, befand lapidar: „Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen, ein dreckiges 1:0, das sind die schönsten Ergebnisse.“

 

ST13

Matthias Dünkel bereitete das goldene Tor von Daniel Kühnbach Azevedo vor.