Dem VfL ist die Überraschung beim Favoriten 1. FC Normannia Gmünd verwehrt geblieben. Ersatzgeschwächt zeigten die Konietzny-Schützlinge eine ansprechende Leistung, leisteten sich in den entscheidenden Situationen allerdings zu viele Fehler und mussten am Ende eine 0:2 (0:0)-Niederlage hinnehmen.

Nach einer ereignisarmen Anfangsviertelstunde nach die Partie langsam Fahrt auf. Sven Packert kam nach 20 Minuten frei zum Kopfball, setzte das Spielgerät allerdings deutlich über die Maschen. Wenige Minuten später legte Lukas Linder den Ball im Strafraum auf Heiko Schall ab, der das Ziel verfehlte. Abermals Linder passte nach einem Konter in die Mitte, Matthias Dünkel konnte den Ball jedoch nicht richtig unter Kontrolle bringen und verzog deutlich. Der VFL machte vieles richtig, allerdings nur bis zum Strafraum.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel die kalte Dusche. Nach einer Flanke von Simon Fröhlich hielt Forijan Ahmeti den Kopf in die Flugbahn, der Ball fiel zum 1:0 ins lange Eck (48.). Die Pfullinger steckten den Rückstand gut weg und wehrten sich gegen die drohende Niederlage. Auf beiden Seiten gab es nun vermehrt Torraumszenen, für den VfL versuchten es Schall, Dünkel und Linder, die jedoch am Torwart der Normannen ihren Meister fanden. Anders die Hausherren, die durch ihren Goalgetter Anthony Coppola sechs Minuten vor dem Spielende den Deckel drauf machten. „Das war der Klassiker heute. Wir liefern ein gutes Spiel ab, werden gelobt, aber nehmen nichts mit. Wir belohnen uns nicht für den Aufwand. Ein Punkt wäre verdient gewesen“, befand ein frustrierter VfL-Trainer Michael Konietzny.

 

ST14

Andrej Schlecht und seine Mannschaftskameraden müssen in Schwäbisch Gmünd eine Schlappe hinnehmen.