Der Abschluss der Vorrunde endet für den VfL Pfullingen mit einer Auswärtsniederlage und dem Relegationsplatz. Trotz früher Führung konnte das Team um Kapitän Yasin Yilmaz vor allem wegen der dargebotenen Defensivleistung nichts Zählbares aus Rutesheim mitnehmen.

Zunächst brachte Sven Packert seine Farben nach einem Eckstoß von Kevin Haußmann per Kopf in Führung. Doch das 0:1 hielt nur wenige Minuten. Die Pfullinger brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Salvatore Catanzano war der Nutznießer. Auch beim Führungstor der Hausherren blieb die Defensivarbeit des VfL unter Verbandsliganiveau. Tobias Gebbert traf aus 17 Metern genau ins Eck (20.). Nur sieben Minuten später erhöhte erneut Catanzano sogar auf 3:1. „Hinten verteidigen wir schlecht und vorne fehlt uns die Durchschlagskraft“, lautete das Fazit von Spielleiter Frank König nach dem ersten Durchgang.

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff war es der ungarische Neuzugang Balínt Szalánszki, der wieder Spannung ins Spiel brachte. Erst fing er den Ball geschickt ab und hob in dann über den zu weit vor seinem Kasten stehenden SKV-Schlussmann Julian Bär zum Anschlusstreffer ins Tor. Doch die Hoffnungen auf den Ausgleich zerstoben nach dem Foul von Marc Tiryaki-Zeeb, der zu einem Foulelfmeter führte. Diese Chance ließ sich Robin Münst nicht nehmen (62.). Zwar blieb der VfL im Spiel und erarbeitete sich weitere Möglichkeiten. Doch mehr als der neuerliche Anschlusstreffer durch Kevin Haussmann (78.) wollte nicht mehr herausspringen. Nach dem Sieg im ersten Auswärtsspiel wartet der VfL nun weiter auf einen Auswärtserfolg. Die Chance bietet sich bereits am kommenden Sonntag beim letzten Spiel des Jahres in Heimerdingen.

 

ST17

Da war Pfullingens Welt noch in Ordnung: Sven Packert köpft das 1:0 für den VfL.