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SV Fellbach – VfL Pfullingen
Samstag 17. August, 15.30 Uhr, Max-Graser-Stadion Fellbach

 

Das Pokalspiel steckt Trainer Michael Konietzny noch in den Knochen. „Das Ergebnis war echt bitter“, erklärte der A-Lizenzinhaber, der gerne eine Runde weitergekommen wäre. „Fünf Gegentore sind entschieden zu viel.“ Bei der 4:5-Niederlage nach Verlängerung in Holzgerlingen, führten fast durchweg individuelle Fehler zu den Toren für die Spielvereinigung. Auf der anderen Seite zeigte der VfL im Spiel nach vorne durchaus Kreativität und Spielwitz, was am Ende allerdings zu wenig war. „Aber wir dürfen die Köpfe nun nicht hängen lassen“, richtet Konietzny den Blick nach vorn. „Am Samstag geht es schon in der Verbandsliga weiter.“ Der SV Fellbach werde wie der TSV Heimerdingen am vergangenen Wochenende hochmotiviert in die Partie gehen, ahnt der Trainer die Voraussetzungen. „Deren 0:0 gegen Normannia Gmünd hat gezeigt, zu was sie im Stande sind.“

Fehlen wird bis auf weiteres Matthias Dünkel, der im Pokalspiel nach einem Schubser die rote Karte sah. „Das tut mehr weh als die Niederlage. Er weiß selbst, dass es unbedacht war.“ Es bleibt abzuwarten, wie das Sportgericht die Aktion Dünkels wertet. Angeschlagen ist zudem Lukas Früh, der in Holzgerlingen mit Schienbeinproblemen ausgewechselt wurde. Aus dem Urlaub zurück melden sich Christos Chazimalousis und Dominik Früh. Beide werden zumindest im Kader stehen.

Mit einem respektablen 0:0 gegen den Oberligaabsteiger 1. FC Normannia Gmünd startete der SV Fellbach in die neue Spielzeit. Nach elf Jahren Abstinenz war dies der erste Punktgewinn für die Fellbacher im Württembergischen Oberhaus. Großen Anteil am Punktgewinn hatte Philipp Gutsche, der 22-jährige Torwart des Sportvereins. Er hielt seinen Kasten gegen den Aufstiegsaspiranten sauber. Auch im Verbandspokal ist der SV noch aktiv. Durch einen 3:2-Erfolg in Neresheim hat sich das Team von Trainer Giuseppe Greco für die zweite Runde qualifiziert. Die Partie gegen den Oberligisten SV Göppingen wurde auf den 28. August verlegt. Somit konnte der Aufsteiger im Gegensatz zum VfL eine ganze Woche frische Kräfte sammeln.

Das torlose Remis gegen Schwäbisch Gmünd war für Mathias Fischer, Abteilungsleiter beim SVF, ein gutes Resultat: „Wir sind zufrieden mit dem Spiel und Ergebnis. Wir müssen uns jedes Mal reinknien und uns den Erfolg erarbeiten. Gehen wir gegen Pfullingen mit der gleichen Einstellung und Leidenschaft in die Partie, wird es für den VfL schwer, bei uns etwas zu holen.“ Auch Trainer Greco hat sein Erfolgsrezept: „In der Verbandsliga hast du es mit ambitionierten Gegnern zu tun, die viele gute Spieler in ihren Reihen haben. Wir müssen über die Mannschaftsstärke kommen“. Diese Tugend soll beim zweiten Heimspiel in Folge wieder zum Erfolg führen.

Schiedsrichtergespann: Mit der Leitung der Partie wurde Herr Tobias Huthmacher (Sigmaringen) beauftragt. An den Linien assistieren ihm Julian Jahnel sowie Alessandro Winter.

Historie: Man muss weit zurückblicken, um Wettkampfspiele beider Mannschaften gegeneinander zu finden. Auch Zeitzeugen dürften mittlerweile rar gesät sein. In der Saison 1953/54 war es, als der VfL in der 2. Amateurliga auf den Aufsteiger SV Fellbach traf. Einem Pfullinger 3:2-Heimerfolg folgte die 1:2-Auswärtsniederlage in Fellbach. Eine Saison später gab es sogar ein deutliches 7:1 für den VfL am Jahnhaus, während der SV vor heimischem Publikum im Rückspiel mit 4:2 das bessere Ende für sich hatte. Diese Begegnung blieb für die nächsten 64 Jahre ohne Wiederholung. Pfullingen wechselte zusammen mit Metzingen und Mittelstadt in die neueingeführte Staffel 6 der 2. Amateurliga.