Eine weitere Enttäuschung muss die U23 des VfL Pfullingen verkraften. Gegen den Tabellenvierten aus Pfrondorf stand es am Ende 1:5 (0:2). Bereits nach drei Minuten stellte Max Höcketstaller die Weichen auf Auswärtssieg. Nach einem Fehlpass in Pfullingens Hintermannschaft zeichnete er für das 0:1 verantwortlich. Marvin Heim umkurvte nach 21 Minuten Schlussmann Martin Welsch und ließ das zweite Tor folgen. Mit diesem Spielstand wurden auch die Seiten gewechselt.

Hoffnung keimte bei den Hausherren auf, als Ahmad Allaham mit einem Schuss in den Winkel nach gut einer Stunde den Anschlusstreffer erzielte. Doch Daniel Schreier stellte nach einem sehenswerten Angriff den alten Abstand wieder her (73.). Allaham scheiterte in der 81. Minute vom Elfmeterpunkt, nachdem Maurizio Laureti zuvor gefoult worden war. Dies brach die Moral der Hausherren endgültig. Heim hatte in den Schlussminuten wenig Mühe, das Ergebnis auf 1:5 zu schrauben.

 

STBL14

Wieder einmal kassierte die U23 fünf Gegentreffer.

Trotz einer 2:0-Führung kann die U23 im Kellerduell beim TB Kirchentellinsfurt nichts Zählbares mitnehmen und verliert am Ende deutlich. Mit einem Traumtor bringt Lukas Früh seine Farben in frühe Führung und erhöht nach einer Viertelstunde sogar auf 0:2. Doch haarsträubende Abwehrschnitzer führen dazu, dass der Turnerbund durch Tore von Nils Jauch (2) und dem Ex-Pfullinger Sven Niebiosa die Partie bis zum Halbzeitpfiff drehen kann.

In Durchgang zwei erhöht Christos Vasilopoulos auf 4:2. Der Anschlusstreffer durch Ahmad Allaham per Kopf brachte nicht die neuerliche Wende (79.) Erneut Vasilopoulos war zur Stelle und traf fünf Minuten vor dem Ende zum 5:3. Trainer Ralf Luik war bedient: „Es ist immer das Gleiche. Wir lassen dem Gegner einfach zu viel Platz und Raum. Wir müssen endlich im Kollektiv besser verteidigen!“

 

STBL13

Lukas Frühs Doppelpack war am Ende zu wenig.

Eine neuerliche Niederlage musste Pfullingens U23 beim TV Derendingen hinnehmen. Konnte die Tübinger im Bezirkspokal noch geschlagen werden, setzten sie sich im Punktspiel mit 4:2 (1:0) durch. Ohne viel Federlesen gingen beide Mannschaften in die Partie, nach nur sechs Minuten ließen beide Seiten je zwei Riesenchancen liegen. Die Pfullinger konnte in der Offensive vor allem durch den engagierten und gut aufgelegten Stefan Matus für Wirbel sorgen. Doch das Tor viel auf der anderen Seite. Jonas Laupheimer war nach einer Ecke zur Stelle und schob am langen Pfosten zum 1:0 ein (21.). Die Luik-Schützlinge gaben jedoch nie auf, nach einer halben Stunde hatte Matus Pech, dass er nur den Querbalken traf.

Ein Doppelschlag nach dem Seitenwechsel ebnete den Hausherren den Weg zum Heimsieg. Jonas Quaas und Paul Poddig trafen bis zur 50. Minute und erhöhten auf 3:0. Doch der VfL fiel nun wie so oft nicht auseinander, sondern kämpfte sich ins Spiel zurück. Mit Erfolg: Nach schöner Vorarbeit von Lukas Früh schloss Robin Kittelberger nach einer Stunde zum 1:3 ab. Vier Minuten vor dem Ende wurde es wieder spannend, als Matus mit einem Schlenzer ins lange Eck den Anschluss herstellte. Die Pfullinger warfen nun alles nach vorne und kassierten entblößt das 2:4 durch Frederick Hermann eine Minute vor dem Abpfiff.

 

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Stefan Matus gehörte zu Pfullingens Besten, aber auch er konnte die Niederlage nicht verhindern.

Faustdicke Überraschung am Jahnhaus. Die U23 des VfL Pfullingen schlägt den Tabellenführer TuS Metzingen mit 2:1 (0:1) und sichert sich drei wichtige, aber sicherlich nicht eingeplante Punkte im Kampf um den Klassenverbleib.

Die stark ersatzgeschwächten Hausherren erwischten den besseren Start. Nach zehn Minuten scheiterte Ahmad Allaham in aussichtreicher Position am TuS-Schlussmann Michael Paradzikovic. Nach und nach kam der Favorit nun besser ins Spiel, dennoch blieben gelungene Metzinger Aktionen vor dem Tor Mangelware. Bis zur 42. Minute, da brauchte Telmo Teixeira Rebelo nach einem Querpass nur noch einzuschieben, 0:1 kurz vor dem Halbzeitpfiff.

Hätte Teixeira Rebelo kurz nach dem Wiederanpfiff nicht den Außenpfosten, sondern das Tor getroffen, wäre die Partie wohl entschieden gewesen. Hat er aber nicht, und so schöpfte die Truppe von Ralf Luik neue Hoffnung. Das Engagement gegen sich in Sicherheit wiegende Metzinger wurde schließlich belohnt. Nach einer Butterflanke von Felix Häußler stand Maurizio Laureti mutterseelenallein am Fünfmeterraum und konnte den Ball zum Ausgleich in die Maschen befördern. Nun hatte der VfL Lunte gerochen und wollte mehr. Mit Erfolg: Nach einem Foul an Laureti schnappte sich Häußler den Ball und verwandelte den Elfmeter gewohnt souverän (83.). Das Anrennen der TuS in der Schlussphase war kopflos und wenig effektiv. Im Gegenteil, gegen eine aufgerückte Abwehr hätten die Pfullinger sogar noch das 3:1 erzielen können. Dies blieb jedoch aus, dennoch war der Jubel nach dem Abpfiff des starken Schiedsrichters Jannik Schönle entsprechend groß.

 

STBL12

Maurizio Laureti erzielte den Ausgleich und wurde vor dem Elfmeter gefoult.

Im vorgezogenen Kellerduell des zehnten Spieltages unterlag die U23 des VfL Pfullingen dem TSV Sickenhausen mit 1:2 und muss im Kampf um den Klassenverbleib einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen. Vor 120 Zuschauern hatten die Hausherren bei nasskaltem Regenwetter zwar mehr vom Spiel, doch ab dem Strafraum verließen Entschiedenheit und Kreativität die Kicker von Trainer Ralf Luik. Kam der VfL zum Abschluss, waren die Schüsse entweder zu ungenau oder ließen es am nötigen "Bums" vermissen. Das Spiel der Gäste war ganz auf Spielertrainer Dominik Grauer ausgerichtet, der an diesem Abend seinen Chef Walter Mayer vertrat. Mit Erfolg: Nach 24 Minuten traf der Ex-Pfullinger aus halbrechter Position mitt einem tückischen Aufsetzer ins lange Eck. Nur 120 Sekunden später profitierte der Goalgetter von einer unglücklichen Abwehraktion und erhöhte auf 0:2.

Die Gastgeber brauchten eine ganze Weile, um sich von diesem Doppelschlag zu erholen. Nach einer Stunde war es dann soweit, Felix Häußler verkürzte aus spitzem Winkel. Nun folgten fünf Minuten Powerplay des VfL, doch der Ausgleich wollte nicht gelingen. In der Schlussphase war das Spiel der Pfullinger viel zu hektisch und zu ungenau, um wirklich für Gefahr vor dem TSV-Gehäuse zu sorgen. Ein Fehlpass folgte dem anderen. So hatte die Sickenhäusener Hintermannschaft kaum Mühe, den knappen Vorsprung über die Zweit zu retten. Angesichts der gebotenen Cleverness und Abgezocktheit geht der Sieg der Gäste in Ordnung.

 

STBL10

Dominik Grauer war mit seinen beiden Toren der Mann des Spiels