Vier Tage nach dem wichtigen Auftakterfolg in der Verbandsliga gegen den TSV Heimerdingen steht die nächste Bewährungsprobe für den VfL auf dem Programm. Das Team tritt in der zweiten Runde des DB Regio-wfv-Pokals beim Landesligisten Spvgg Holzgerlingen an (Mittwoch, 19.15 Uhr). Trainer Michael Konietzny ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst: „Das ist ein schwieriger Gegner, der gut in die Saison gestartet ist.“ Dennoch gibt er sich selbstbewusst: „Wir wollen weiterkommen, wir haben ja noch eine kleine Rechnung offen.“ Damit spielt er auf die bittere 0:3-Niederlage der vergangenen Saison an, die sein Team auf dem Sportgelände hinter den Weingärten hinnehmen musste.

Die Holzgerlinger scheinen ihre gute Form aus der Rückrunde der Spielzeit 2018/2019 konserviert zu haben. In der ersten Runde des Pokalwettbewerbs kam der VfL Mühlheim mit 6:2 unter die Räder, am ersten Spieltag der Landesligasaison erhielt Aufsteiger SV Seedorf mit 6:1 eine Lehrstunde. Spvgg-Offensivkraft Patrick Orifiamma schoss alleine vier der zwölf Tore. „Pfullingen ist zwar das bessere Team, aber wieso sollten wir sie nicht wieder schlagen“, fragt sich Ute Nordmann, die zweite Abteilungsleiterin der Sportvereinigung.

Konietzny kann wieder auf eine Reihe zurückgekehrter Urlauber setzen. Mit Fatmir Karasalihovic, Sven Packert, Valon Dodaj, Kevin Haußmann und Kapitän Patrick Lehmann füllt sich der Kader beträchtlich. In fremden Gefilden weilt nach wie vor Christos Chatzimalousis, zudem befindet sich in dieser Woche auch Goalgetter Dominik Früh im Erholungsmodus.

 

Vorschau Pokal Holzgerlingen

Im Kampf um die Meisterschaft der vergangenen Saison mussten Markus Wagner und Co. in Holzgerlingen eine bittere 0:3-Schlappe hinnehmen.