Beim bis dato ungeschlagenen Tabellenzweiten TSG Balingen sorgte Pfullingens U19 für ein Ausrufezeichen. Das Team von Tobias Fock und Marco Knoll bezwang den Favoriten mit 2:1 Toren. In einem Spiel auf Augenhöhe, in dem die Balinger mit mehr Ballbesitz Druck auf den VfL ausüben wollte. Allerdings war der Gast in den Zweikämpfen überlegen und kämpfte sich gut in die Partie. In der 28. Minute blieb Rafael Filipovic eiskalt vor dem Balinger Schlussmann und vollendete einen guten Spielzug mit einem strammen Schuss ins kurze Eck zum 0:1. Nur kurze Zeit später stellte der Stürmer per Doppelpack auf 0:2. Ein Elfmeter nutzen die Hausherren kurz vor dem Halbzeitpfiff zum Anschlusstreffer, Leon Mathauer verkürzte auf 1:2.

Im zweiten Abschnitt nahm der Druck der Balinger konstant zu. Vor allem durch Standards bleib die TSG stets gefährlich. Die beste Chance der Hausherren zum Ausgleich, ein Freistoß, wurde vom VfL-Schlussmann Yan-Thorben Herre mit einer Glanzparade verhindert. Pfullingens Konterchancen blieben ungenutzt, so blieb es nach torlosen zweiten 45 Minuten beim knappen Auswärtssieg. Trainer Marco Knoll war sehr zufrieden: „Heute hat man gesehen, dass wir alle Mannschaften schlagen können, wenn die Einstellung passt. Ich bin heute mehr als stolz auf meine Mannschaft.“

 

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Rafael Filipovic (re.) traf in Balingen doppelt.

Kantersieg des VfL Pfullingen! Mit 8:1 wurde der SV Gruol nach Hause geschickt. Bereits zur Pause führten die Pfullinger mit 5:1 und hatten die Partie quasi entschieden. Ein Doppelschlag durch Samuel Schmid und Luka Caliskan nach einer Viertelstunde brachten die Schützlinge von Thorsten Fock und Marco Knoll auf die Siegerstraße. Caliskan konnte mit insgesamt vier Treffern an diesem Nachmittag sein Torekonto auf 10 Treffer schrauben.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Hausherren in Überzahl (ein Gästespieler sah kurz vor dem Halbzeitpfiff die rote Karte) noch der Tore erzielen. Erneut Samuel Schmid, Philipp Frank und Filip Vukelic trugen sich ebenfalls in die Torschützenliste ein.

Nach wackeligen Anfangsminuten kam der VfL doch zur frühen Führung. Leon Fleischer traf nach einem Doppelpass mit Rafael Filipovic zum 1:0 nach 11 Minuten. In der Folgezeit waren die Gastgeber deutlich überlegen und ließen eine ganze Menge an Tormöglichkeiten fahrlässig liegen. Dies rächte sich quasi mit dem Halbzeitpfiff- Ein Freistoß der Zimmerer klatschte an den Pfosten, Gabriel Pavic reagierte am Schnellsten und staubte zum 1:1 ab. Dieser Ausgleich war ein Weckruf für die Pfullinger.

Sie fanden nach dem Seitenwechsel wesentlich besser ins Spiel, was prompt belohnt wurde. Samuel Schmid umkurvte den Torhüter und brachte seine Farben wieder in Führung (54.) Bis zur 77. Minute musste der VfL warten, ehe Roman Schubmann mit einem Distanztreffer Marke Traumtor zur Vorentscheidung abschloss. Fünf Minuten später setzte Andreas Piotopoulus mit einem etwas kuriosen Treffer den 4:1 Endstand. „Es war eine gute Leistung der Jungs“, lobte Trainer Marco Knoll. „Zu kritisieren ist wieder einmal nur die Torausbeute.“

 

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Filip Vukelic und seine Mannschaftskameraden setzten sich deutlich gegen Zimmern durch.

Rückschlag für den VfL im Kampf um den Einzug in die eingleisige Verbandsstaffel: Beim VfB Friedrichshafen setzte es eine deutliche 0:4-Klatsche. Gegen die Seehasen, die bis dato erst einen Sieg verbuchen konnten, machte der VfL in der Anfangsviertelstunde ein gutes Spiel. Doch der erste Fehler in der Hintermannschaft wurde prompt durch Leonard Ajazi mit dem 1:0 bestraft (19.). „Danach lief es nicht mehr so gut und wird waren jedes Mal einen Schritt zu langsam“, berichtete Mittelfeldspieler Julian Eisele. Marvin Ruzic bestrafte dieses Verhalten nach 27 Minuten mit dem 2:0.

Ähnliches war im zweiten Durchgang zu beobachten. Eisele: „Die gefühlten 80% Ballbesitz der Pfullinger brachten nichts.“ Durch einen umstrittenen Handelfmeter zum 3:0 stellte der VfB die Weichen auf Sieg, Amir Kücükler traf vom Punkt (54.). Der VfL machte nun auf und setzte alles auf den Anschlusstreffer, nutzte aber seine Chancen nicht. Den sich nun bietenden Platz nutzte Demir Aykan kurz vor Schluss zum 4:0-Endtstand.

 

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Eine Bruchlandung erlebte die U19 am Bodensee.

Das Spiel begann gut für den VfL: Hinten nichts zugelassen und vorne vereinzelte brauchbare Möglichkeiten: Einen starken Kopfball von Luca Calsikan nach Flanke von Louis Vöhringer konnte der Schlussmann des TuS gerade noch parieren. Nach 30 gespielten Minuten kam Ergenzingen zum ersten Mal wirklich gefährlich vor das Pfullinger Tor. Und daraus resultierte prompt die Führung der Hausherren durch Marcel Metzger. Der Gegentreffer war jedoch umstritten, da zuvor ein Foul an einem Pfullinger Spieler begangen wurde. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam der VfL nochmals gefährlich vors gegnerische Tor. Nach einem Einwurf war es Roman Schubmann, der zum Abschluss kam. Der Ball wieder geblockt und landete vor den Füßen von Luca Caliskan, der zum 1:1 traf.

Mit gesteigerten Siegeswillen gingen die Jungs von Marco Knoll und Thorsten Fock in den zweiten Durchgang. Doc h ein Doppelschlag von Nikolai Scheurenbrand brachte die Ergenzinger mit 3:1 in Führung. Die wiederum wollte der VfL nicht auf sich sitzen lassen und antwortete in Minute 72 durch Samuel Schmid mit einem Treffer zum 3:2. In der Schlussphase machten die Pfullingen nochmals Druck, doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. „Insgesamt wäre trotz allem mindestens ein Punkt verdient gewesen“, berichtete Mittelfeldmann Julian Eisele.

 

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Samuel Schmids (re.) Anschlusstreffer zum 2:3 war am Ende zu wenig,