Benjamin Ponath steigt beim VfL Pfullingen ein und übernimmt mit der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs den vakanten Posten des Co-Trainers des Verbandsligateams. Der 40-jährige Inhaber der A-Lizenz trainierte zuletzt das Bezirksligateam des TSV Sickenhausen und freut sich auf die neue Herausforderung: „Die Arbeit in der Verbandsliga ist für mich eine sehr reizvolle Aufgabe. Als Co-Trainer kann ich Daniel bei der Arbeit unterstützen und meine Erfahrungen einbringen. Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem ganzen Team, dass mich schon sehr kameradschaftlich aufgenommen hat.“
Auch sein neuer „Chef“ Daniel Güney ist vom Zuwachs im Trainerstab angetan: „Schon beim ersten Gespräch wurde deutlich, für was Benni steht: ein echter Teamplayer. Da passt exakt in die ID des VfL Pfullingen, zu uns ins Team und zu mir als Trainer.“ Beide Übungsleiter fiebern nun dem Tag entgegen, an dem es endlich wieder auf den Platz geht.
Steigt mit sofortiger Wirkung als Co-Trainer ein: Benjamin Ponath.
Verzichten müssen die beiden Kommandogeber dabei auf die Dienste von Mittelfeldakteur Andreas Maier. Pfullingens Kapitän zog berufsbedingt nach Ulm und steht somit nach einer möglichen Wiederaufnahme der Pflichtspiele nicht mehr zur Verfügung. Der 28-jährige Melchinger kam zu Beginn des Jahres 2020 vom SSV Reutlingen ans Jahnhaus und entwickelte sich sofort zum erhofften Führungsspieler in turbulenten Coronazeiten. „Bei Not am Mann werde ich den VfL natürlich unterstützen“, bot Maier für die womöglich verbleibenden sieben Partien der Saison 2020/2021 seine Hilfe an.
Ob und wie es weitergeht, steht angesichts der aktuellen Entwicklung der relevanten Pandemie-Indikatoren in den Sternen.
Steht ab sofort nicht mehr zur Verfügung: Kapitän Andreas Maier.
Der VfL ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Michael Konietzny fündig geworden. Künftig wird Daniel Güney die sportlichen Geschicke des Pfullinger Verbandsligisten leiten. Der Inhaber der A-Lizenz tritt mit sofortiger Wirkung seine erste Stelle als Trainer einer Aktivenmannschaft an.
Bei den Stuttgarter Kickers kam Güney als Coach mit allen Altersbereichen der Junioren in Kontakt, zuletzt fungierte er in Degerloch als festangestellter sportlicher Leiter des Aufbaubereiches, wobei er seine Masterarbeit des Sportstudiums über die Talentförderung im deutschen Nachwuchsfußball geschrieben hat. Es folgte ein einjähriges Engagement bei der U19 des VfR Aalen. „Dort gehörte die Verzahnung der Junioren zu den Profis zu meinen Aufgaben“, berichtet der 29-jährige Stuttgarter. „Der VfL ist für mich der nächste Schritt, bei dem ich eine junge Herrenmannschaft weiterentwickeln kann.“ Güney arbeitet als Bauingenieur beim Regierungspräsidium Tübingen.
Oliver Herdtner, Pfullingens Abteilungsleiter Sport, zeigt sich angetan vom neuen Cheftrainer: „Wir haben uns relativ schnell mit Daniel geeinigt, da wir von seinem Auftreten und auch seinen Ideen überzeugt sind. Er hat klare Vorstellungen, jeden Einzelnen im Team abzuholen und auf seinem Weg mitzunehmen. Das waren für uns die entscheidenden Faktoren für die Verpflichtung.“
Daniel Güney tritt beim VfL seine erste Trainerstelle im Aktivenbereich an. Foto: Benjamin Post
Der VfL Pfullingen beurlaubt die beiden Trainer Michael Konietzny und Rasmus Joost mit sofortiger Wirkung. Das ist das Ergebnis einer ausgiebigen Analyse der sportlichen Situation des Verbandsligateams durch die Abteilungsführung. Die zuletzt ausbleibenden Ergebnisse und der gravierende Leistungsabfall auf dem Platz waren ausschlaggebend für diesen Schritt. Das Team belegt zurzeit einen Abstiegsplatz.
„Uns ist die Entscheidung unglaublich schwergefallen,“ sagt Spielleiter Frank König. „Rein aus Sympathie hätten wir sicher eine andere gefällt, aber schlussendlich geht es um das Wohl des Vereins. Wir haben uns intensiv ausgetauscht und sind zum Entschluss gekommen, dass wir in der jetzigen Konstellation, verstärkt durch die ungewisse Zukunft des Spielbetriebs, das Ruder nicht mehr herumreißen können.“
Michael Konietzny wurde 2015 Cheftrainer und führte die Pfullinger 2016 und 2019 als Landesligameister in die Verbandsliga. Rasmus Joost übernahm 2019 den Co-Trainerposten.
Ihr gemeinsamer Weg beim VfL ist zu Ende. Michael Konietzny (re.) und Rasmus Joost wurden beurlaubt.
Der VfL Pfullingen beurlaubt die beiden Trainer Michael Konietzny und Rasmus Joost mit sofortiger Wirkung. Das ist das Ergebnis einer ausgiebigen Analyse der sportlichen Situation des Verbandsligateams durch die Abteilungsführung. Die zuletzt ausbleibenden Ergebnisse und der gravierende Leistungsabfall auf dem Platz waren ausschlaggebend für diesen Schritt. Das Team belegt zurzeit einen Abstiegsplatz.
„Uns ist die Entscheidung unglaublich schwergefallen,“ sagt Spielleiter Frank König. „Rein aus Sympathie hätten wir sicher eine andere gefällt, aber schlussendlich geht es um das Wohl des Vereins. Wir haben uns intensiv ausgetauscht und sind zum Entschluss gekommen, dass wir in der jetzigen Konstellation, verstärkt durch die ungewisse Zukunft des Spielbetriebs, das Ruder nicht mehr herumreißen können.“
Michael Konietzny wurde 2015 Cheftrainer und führte die Pfullinger 2016 und 2019 als Landesligameister in die Verbandsliga. Rasmus Joost übernahm 2019 den Co-Trainerposten.
Ihr gemeinsamer Weg beim VfL ist zu Ende. Michael Konietzny (re.) und Rasmus Joost wurden beurlaubt.
Mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse unterlag der kriselnde VfL in Schwäbisch Gmünd. Eine couragierte Leistung und ein wieder einmal überragender Schlussmann Tim Becker im Gehäuse hielten die Partie bis zum Schlusspfiff offen. Doch das allein reicht nun mal nicht, am Ende ging es zum vierten Mal hintereinander ohne Punkte auf die Heimreise.
Es war ein deutlicher Leistungssprung verglichen mit dem trostlosen Auftritt gegen die TSG Hoferrnweiler-Unterrombach am Wochenende zuvor. „Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen“, fand auch Chefcoach Michael Konietzny sowohl aufmunternde als auch lobende Worte nach dem Flutlichtspiel. Die Gäste hatten durch Matthias Dünkel, zuletzt in bestehender Form, ihre beiden besten Chancen im ersten Durchgang. Pfullingens Toptorschütze mit aktuell fünf Treffern traf zunächst die Latte (12.), dann strich sein Schuss aus 15 Metern knapp am langen Eck vorbei. Nun nahmen die Hausherren die Partie in die Hand. Becker rückte mehr und mehr in den Fokus und vereitelte bis zur Pause einen Rückstand.
Der VfL kam mit deutlich mehr Elan aus der Kabine und nahm wieder aktiv am Spielgeschehen teil. Dann die verhängnisvolle 56. Minute: Kapitän Andreas Maiers beherzter Abschluss donnerte gegen den Querbalken, der Ball wurde von einem Normannen schnell nach vorn zum Konter befördert. Flanke von links in den Strafraum, dort stand Bastian Joas bereit und köpfte zur 1:0-Führun ein. Die Pfullinger gaben in der verbleibenden halben Stunde noch einmal alles. Doch es reicht gerade nicht, um einem Spiel die Wende zu geben. So genügte ein Tor, um die Wegen eines Gmünder Coronafalles nachgeholte Partie zu entscheiden. Durch diese Niederlage geht der VfL auf einem Abstiegsplatz durch die Lockdown-Zeit, deren Ende bis heute niemand absehen kann.
VfL-Schlussmann Tim Becker hielt sein Team in der tectomove Arena bis zum Schlusspfiff im Rennen.
Mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse unterlag der kriselnde VfL in Schwäbisch Gmünd. Eine couragierte Leistung und ein wieder einmal überragender Schlussmann Tim Becker im Gehäuse hielten die Partie bis zum Schlusspfiff offen. Doch das allein reicht nun mal nicht, am Ende ging es zum vierten Mal hintereinander ohne Punkte auf die Heimreise.
Es war ein deutlicher Leistungssprung verglichen mit dem trostlosen Auftritt gegen die TSG Hoferrnweiler-Unterrombach am Wochenende zuvor. „Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen“, fand auch Chefcoach Michael Konietzny sowohl aufmunternde als auch lobende Worte nach dem Flutlichtspiel. Die Gäste hatten durch Matthias Dünkel, zuletzt in bestehender Form, ihre beiden besten Chancen im ersten Durchgang. Pfullingens Toptorschütze mit aktuell fünf Treffern traf zunächst die Latte (12.), dann strich sein Schuss aus 15 Metern knapp am langen Eck vorbei. Nun nahmen die Hausherren die Partie in die Hand. Becker rückte mehr und mehr in den Fokus und vereitelte bis zur Pause einen Rückstand.
Der VfL kam mit deutlich mehr Elan aus der Kabine und nahm wieder aktiv am Spielgeschehen teil. Dann die verhängnisvolle 56. Minute: Kapitän Andreas Maiers beherzter Abschluss donnerte gegen den Querbalken, der Ball wurde von einem Normannen schnell nach vorn zum Konter befördert. Flanke von links in den Strafraum, dort stand Bastian Joas bereit und köpfte zur 1:0-Führun ein. Die Pfullinger gaben in der verbleibenden halben Stunde noch einmal alles. Doch es reicht gerade nicht, um einem Spiel die Wende zu geben. So genügte ein Tor, um die Wegen eines Gmünder Coronafalles nachgeholte Partie zu entscheiden. Durch diese Niederlage geht der VfL auf einem Abstiegsplatz durch die Lockdown-Zeit, deren Ende bis heute niemand absehen kann.
VfL-Schlussmann Tim Becker hielt sein Team in der tectomove Arena bis zum Schlusspfiff im Rennen.
Kurz angebunden war der Verband bei der Terminvorgabe für das coronabedingt abgesagte Punktspiel des VfL beim 1. FC Normannia Gmünd. Innerhalb von 14 Tagen sollte dies nachgeholt werden. So entschieden beide Vereine, die Partie mangels Alternativen an diesem Mittwochabend auszutragen. Nicht unbedingt die erste Wahl für die Kicker vom Jahnhaus, schließlich fällt diese Auswärtsaufgabe in einen Zeitpunkt, in dem die Pfullinger Leistungsbilanz so trist ist wie das Herbstwetter. Nach der deprimierenden 1:2-Heimniederlage gegen das Kellerkind TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ist der VfL selbst erstmals in den Niederungen der in dieser Saison sehr ausgedehnten Tabelle angekommen.
„Jetzt kommen die Wochen, die für die Vorrunde entscheidend sind“, blickte Trainer Michael Konietzny vor der Partie gegen die TSG voraus. Doch der Auftakt in diese Phase ging komplett schief. Daran änderte auch einer der wenigen Lichtblicke nichts. Matthias Dünkel traf im vierten Spiel hintereinander. Doch sein Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 war zu wenig. Für die schwere Auswärtsaufgabe in Schwäbisch Gmünd fehlt Sven Packert, der gegen die Ostälbler die gelb-rote Karte sah. Auch Lukas Linder machen noch Probleme beim Auftreten zu schaffen. Dafür werden die U23-Spieler Aleksandar Krsic (am Montag 30 Jahre alt geworden), Elias Lachenmann und Hannes Haag für ihre zuletzt konstant guten Leistungen im Bezirksligateam mit einem Platz im Aufgebot belohnt.
Mit 17 Zählern aus elf Partien, die in der Tabelle für den achten Rang qualifizieren, fällt die Zwischenbilanz des 1. FC Normannia Gmünd recht gemischt aus. „Unsere bisherigen Spiele betrachtet müssten wir sicherlich den ein oder anderen Punkt mehr auf dem Konto haben“, meint deswegen auch der sportliche Leiter Stephan Fichter. Aktuell fünf Unentschieden – der Spitzenwert in der Verbandsliga – versauen den Kickern vom Schwerzer etwas das Punktekonto. Am vergangenen Samstag herrschte allerdings eitel Sonnenschein beim Normannia-Tross. Mit einem überzeugenden 4:0-Erfolg beim VfL Sindelfingen kehrte die Truppe von Trainer Zlatko Blaskic heim. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung war der zweite Auswärtssieg der Saison nie in Gefahr.
Das letzte Spiel gegeneinander (02.11.2019): 1. FC Normannia Gmünd – VfL 2:0 (0:0) – Tore: 1:0 Ahmeti, 2:0 Coppola – Vor der Pause konnte der VfL im Schwerzer sehr gut mithalten und das Spiel ausgeglichen gestalten. Die fahrlässige Chancenverwertung war mit ein Grund für die Niederlage, die aus dem Leistungsabfall im zweiten Durchgang resultierte.
Kurz angebunden war der Verband bei der Terminvorgabe für das coronabedingt abgesagte Punktspiel des VfL beim 1. FC Normannia Gmünd. Innerhalb von 14 Tagen sollte dies nachgeholt werden. So entschieden beide Vereine, die Partie mangels Alternativen an diesem Mittwochabend auszutragen. Nicht unbedingt die erste Wahl für die Kicker vom Jahnhaus, schließlich fällt diese Auswärtsaufgabe in einen Zeitpunkt, in dem die Pfullinger Leistungsbilanz so trist ist wie das Herbstwetter. Nach der deprimierenden 1:2-Heimniederlage gegen das Kellerkind TSG Hofherrnweiler-Unterrombach ist der VfL selbst erstmals in den Niederungen der in dieser Saison sehr ausgedehnten Tabelle angekommen.
„Jetzt kommen die Wochen, die für die Vorrunde entscheidend sind“, blickte Trainer Michael Konietzny vor der Partie gegen die TSG voraus. Doch der Auftakt in diese Phase ging komplett schief. Daran änderte auch einer der wenigen Lichtblicke nichts. Matthias Dünkel traf im vierten Spiel hintereinander. Doch sein Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 war zu wenig. Für die schwere Auswärtsaufgabe in Schwäbisch Gmünd fehlt Sven Packert, der gegen die Ostälbler die gelb-rote Karte sah. Auch Lukas Linder machen noch Probleme beim Auftreten zu schaffen. Dafür werden die U23-Spieler Aleksandar Krsic (am Montag 30 Jahre alt geworden), Elias Lachenmann und Hannes Haag für ihre zuletzt konstant guten Leistungen im Bezirksligateam mit einem Platz im Aufgebot belohnt.
Mit 17 Zählern aus elf Partien, die in der Tabelle für den achten Rang qualifizieren, fällt die Zwischenbilanz des 1. FC Normannia Gmünd recht gemischt aus. „Unsere bisherigen Spiele betrachtet müssten wir sicherlich den ein oder anderen Punkt mehr auf dem Konto haben“, meint deswegen auch der sportliche Leiter Stephan Fichter. Aktuell fünf Unentschieden – der Spitzenwert in der Verbandsliga – versauen den Kickern vom Schwerzer etwas das Punktekonto. Am vergangenen Samstag herrschte allerdings eitel Sonnenschein beim Normannia-Tross. Mit einem überzeugenden 4:0-Erfolg beim VfL Sindelfingen kehrte die Truppe von Trainer Zlatko Blaskic heim. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung war der zweite Auswärtssieg der Saison nie in Gefahr.
Das letzte Spiel gegeneinander (02.11.2019): 1. FC Normannia Gmünd – VfL 2:0 (0:0) – Tore: 1:0 Ahmeti, 2:0 Coppola – Vor der Pause konnte der VfL im Schwerzer sehr gut mithalten und das Spiel ausgeglichen gestalten. Die fahrlässige Chancenverwertung war mit ein Grund für die Niederlage, die aus dem Leistungsabfall im zweiten Durchgang resultierte.